Weißblech erobert die Welt

In England hat alles angefangen: im Jahr 1810 stellte der Engländer Peter Durand die erste luftdichte Verpackung aus Weißblech her, welche er noch im gleichen Jahr patentieren ließ.
Diese Erfindung bedeutete eine große Revolution im Bereich der Konservierung von Lebensmitteln. Bereits im Jahr 1813 wurde die erste Dosenfabrik von John Hall und Bryan Dorikin in England eröffnet, welche 6 Dosen pro Stunde produzieren konnte.

Heute, fast 200 Jahre später hat die Produktverpackung aus Weißblech die Welt erobert. Weltweit werden jährlich über 10 Millionen Tonnen Weißblech für Produktverpackungen produziert. Dabei wird Weißblech inzwischen nicht nur als Verpackungsmaterial für Lebensmittel eingesetzt.

Produkte wie Getränke, Tiernahrungsmittel, Farben und Lacke sowie Kleidung werden in Weißblechverpackungen verkauft. Auch der Kosmetik-, Mode- und Lifestylebereich hat die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Produktverpackung aus Weißblech für sich entdeckt. So verpackt ein bekannter Uhrenhersteller seit Jahren seine Modelle in Weißblechboxen, welche inzwischen Kultstatus erreicht haben und neben den Uhren des Unternehmens zu begehrten Sammlerobjekten avanciert sind. Und auch in den Parfumabteilungen finden sich diverse Weißblechdosen einiger bekannter Parfummarken als besondere Eye-Catcher in den Regalen. Der Siegeszug des Weißblechs scheint ungebremst und so entdecken mehr und mehr Branchen die vielfältigen Möglichkeiten der Weißblechverpackung, welche sich in immer ungewöhnlicheren Formen und Farben präsentiert.

Weitere Informationen über die Verpackungsbranche.

1 Kommentar bisher »

  1. Metallverpackung aus Weißblech sagt

    am 17. Januar 2007 @ 6:35 pm

    […] Weggeworfen wird dagegen sogar der größte Konkurrent der Weißblechdose in Sachen umweltfreundliche Geschenkverpackung: das Zeitungspapier. Doch ohne die umweltbewusste Haltung eines Schenkenden anzweifeln zu wollen, der sein Geschenk in Zeitungspapier einschlägt: schön ist das nicht. Welches Präsent versprüht noch Glamour, nachdem es in die knitterige Zeitung von gestern eingeschlagen wurde? So ist letztendlich die Ästhetik der Hauptgrund für den starken Trend zur Schmuckdose als Verpackung. Und größere Geschenke, die nicht in eine Dose passen, kann man immer noch in Zeitungspapier einschlagen. Ein Pony für die Tochter braucht schließlich keine zusätzliche Zier, um Entzücken auszulösen.[…]

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