Uros - Bewohner des Titicaca See
Eine äußerst interessante Lebensweise haben (hatten) die Uros Indianer. Sie behownen die Hochebenen Bolivien und Perus um den Titicaca See. Als der Einfluss der Inkas immer größer wurde, waren Sie gezwungen auf den See auszuweichen. Sie richteten schwimmende Städte aus dem sogenannten Tortora-Schilf. Sehr beeindruckende Bauten sind hierbei entstanden.

Es gibt mehr als 40 schwimmende Inseln. Die bekanntesten sind Huacavacani, Toranipata, und Santa Maria. Das Leben auf den Inseln ist hart. Das ständige Schaukeln, die Suche nach sauberem Wasser. Aber vorallem die Kälte. Einer Legende nach sollen die Vollblut Uros schwarzes Blut gehabt haben, welches Sie vor der Kälte des Sees schützte. Der letzte Vollblut Uro war eine Frau. Sie starb 1959. Die Nachkommen der Uros vermischten sich mit Ayamara, Quechua und Inka Indianer. Sie bevölkern heute die Hochebenen um den Titicacasee. Viele von Ihnen leben in Puno, auf der peruanischen Seite.

Die heutigen Uros errichteten eine Art Freiluft Museum, mit Souvenir Shop, um das Leben ihrer Vorfahren zu ehren.
Wer also der Meinung ist, ein Stück Natur belassene Andenkultur vorzufinden, wird enttäuscht sein. Der Besuch erinnert eher an einem Abstecher in einen mittelgut sortierten Souvenirshop; wenn man mal von dem schwankenden Boden unter den Füßen absieht. Moderne vermischt sich auch mal mit der Vergangenheit. Auch hier gibt es eben Statussymbole:

Die alten Städte der Uros sind auf jeden Fall äußerst beeindruckend und immer einen Besuch wert.
Und wenn man schon in Puno landet kann man ja mal einen Pisco Sour Cocktail probieren!
























jessica nagel sagt
am 27. Oktober 2007 @ 11:21 am
sehr schön gemacht!!