Petersilie (Petroselinum crispum)

Die Petersilie gehört zur Familie der Doldenblütler ebenso wie z. B. Sellerie oder Dill. und hat seinen Ursprung im Süden Europas. Die Verbreitung in das nördliche Europa fand sehr früh statt. Die Griechen und die Römer verwendeten es bereits als Würz- und Heilkraut. Seit dem fünfzehnten Jahrhundert gehört die Petersilie zum Standardgewürz in den meisten Rezepte.

Blätter und Wurzeln der Petersilie sind reich an Vitamin-C, Kalzium und Eisen. Ebenso enthält die Pflanze etherische Öle. Petersilienöle wird oft bei der Parfümherstellung eingesetzt. Das Gewürzkraut wirkt blutreinigend, harntreibend und unterstützt die Blutbildung.

Die Blätter sind entweder kraus oder glatt. Die glatten Blätter haben einen würzigeren Geschmack. Die bekanntesten Petersiliesorten sind unter anderem: “Gigante d’Italia” mit glatten Blätter, “Smaragd“, “Grüne Perle”, “Mooskrause” sind krause Sorten. Aufgrund seiner hohen Kätetoleranz und Robustheit ist “Green River”, eine gekrauste Art, ebenfalls sehr beliebt.

Verwandte Arten der Petersilie sind die Wurzelpetersilie oder Petersilienwurze. Wie der Name schon sagt, werden hier vorwiegend die fleischigen Würzeln verwendet.

Die Petersilie sollte ab Mitte März gesät werden, in Reihen mit 15 cm Abstand dazwischen, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können. Die Samen keimen erst nach mehreren Wochen, daher ist es möglich Radieschen dazwischen zu pflanzen damit man das Giessen nicht vergisst.

Die Pflanze muss gut feucht gehalten werden, es darf aber keine Staunässe entstehen. Petersilie wächst auch in Töpfen auf der Fensterbank. Die Pfanze mag es sonnig bis hablschattig.

Die Petersilie kann laufend geerntet werden. Wurzelstücke könne eingefroren oder getrocknet werden. Die Blätter finden Verwendung bei Suppen, Gemüsegerichte, Eierspeisen und natürlich in vielen Fleischgerichte wie z.B. Cevapcici oder Spaghetti Bolognese.

Die Blätter der Petersilie sollten erst kurz vor dem Servieren dazugegeben werden, ansonsten verliert das Kraut sehr viele Vitamine. Die Würzeln hingegen können in Suppen und Eintöpfe mitgekocht werden.

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