Die besten Plätzchen
Weihnachten steht bald bevor. Zumindest machen sich die ersten Anzeichen bemerkbar. Die Geschäfte dekorieren Ihre Läden neu. In den Lokalzeitungen wird über Weihnachtsmärkte in der Region informiert. Und immer öfters duftet es nach Plätzchen aus den Küchen fleissiger Hausfrauen.
Am Weihnachten will jeder die besten und leckersten Plätzchen unter dem Weihnachtsbaum haben. Plätzchen Rezepte gibt es viele. Doch was sind eurer Meinung nach, die besten Plätzchen?

Doch immer schön der Reihe nach…
Plätzchen sind ein beliebtes Weihnachtsgebäck. Ebenfalls zum Weihnachtsgebäck gehören der Christstollen und die Lebkuchen.
Das älteste Weihnachtsgebäck in Deutschland, der Christstollen, welches als Symbol für das gewickelte Christkind in seiner Krippe verstanden wird, entstand um das Jahr 1300. Zu Anfang wurde dieses Weihnachtsgebäck ganz ohne Butter und Milch zubereitet.

Der Lebkuchen in der heute noch bekannten Form wurde ursprünglich im belgischen Dinant erfunden, dann von den Aachenern übernommen und abgewandelt (siehe Aachener Printen) und schließlich von den fränkischen Klöstern übernommen und nochmals leicht abgewandelt. Die Nonnen stellten das Gebäck als Nachtisch her. Als Pfefferkuchen wird er bereits 1296 in Ulm erwähnt, und im 14. Jahrhundert ist der Lebkuchen in und um Nürnberg bekannt, wo er in Männerklöstern gebacken wurde. Die Bezeichnung Pfefferkuchen geht auf die damals übliche Bezeichnung aller fremdländischen Gewürze als Pfeffer zurück.
Die Plätzchen sind da schon etwas “jünger”. Das Plätzchen backen entwickelte sich parallel zum Konsum von Kaffee, Tee und Kakao. In der gehobenen Gesselschaft begann man im 18. Jahrhundert mit dem Plätzchen Backen. Seitdem werden die traditionellen Rezepte unter Hausfrauen ausgetauscht, es entstehen aber auch jährlich neue Kreationen.
Plätzchen Zubereitung und Tipps
Plätzchen lassen sich aus nahezu jedem Teig herstellen. Und jeder Teig benötigt seine besondere Behandlung damit die Plätzchen gelingen.

Die Plätzchen Saison beginnt mit den Eierteig- und Honigteigplätzchen. Das liegt daran, dass diese Gebäcke ihren Geschmack erst durch eine längere Lagerung, 3-4 Wochen, entfalten. Dazu zählen Lebkuchen, Pfeffernüsse, Springerle und Anislaiberl.
Butterplätzchen oder Plätzchen aus Mürbeteig sollten frisch sein. Ebenso sollten Plätzchen aus Eiweißmasse, meistens Makronen, frisch serviert werden.
Und nun ein paar Infos zum Backen der verschiedenen Teige.
Eierteig sollte bei 130 - 170°C gebacken werden. Die Backbleche am besten mit Backpapier auslegen.
Honigteg wird bei einer Backtemperatur von 180°C gebacken. Vorsicht der Teig wird schnell braun. Backbleche mit Backpapier auslegen oder die Plätzchen auf Oblaten backen.
Eiweißmasse, für Makronen zum Beispiel, werden bei sehr schwacher Hitze, 100 - 130°C gebacken.
Mürbeteig Plätzchen, Vanillekipferl z.B., werden auf mit Backpapier ausgelegten Bleche bei 180°C gebacken. Auch hier kann der Teig schnell braun werden. Wird der Teig braun, entwickeln sich Bitterstoffe und die Plätzchen schmecken nicht mehr.
So und nun seid ihr dran. Was sind eure Lieblings Plätzchen?






























Bald ist Weihnachten - CS Internet Blog sagt
am 5. November 2007 @ 9:03 am
[…] In den Supermärkten und Discounter bei mir Zuhause hat man bereits im September die ersten Weihnachtartikel ins tägliche Programm aufgenommen. Schokoladen-Weihnachtsmänner, Schokoladenkringel, Kekse Plätzchen, Leibkuchen und vieles mehr waren schon präsent obwohl es noch 48 Tage 15 Stunden bis Weihnachten sind. […]
Andy sagt
am 14. November 2007 @ 10:14 am
Schade, hätte gern abgestimmt, aber leider hast du die besten Plätzchen garnicht gelistet… Das sind nämlich die Schokomakronen, und genau gesagt die meiner Mutti. und Baumkuchen, sind zwar keine Plätzchen gehören aber auch irgendwie zu Weihnachten dazu.
Und nur so zur Info, die Stollen waren ohne Butter und Milch zu anfang, da diese Zutaten in der katholischen Adventsfastenzeit damals nicht erlaubt waren.
alin sagt
am 14. November 2007 @ 12:15 pm
Hallo Andy,
Das älteste Weihnachtsgebäck in Deutschland, der Christstollen, welches als Symbol für das gewickelte Christkind in seiner Krippe verstanden wird, entstand um das Jahr 1300. Zu Anfang wurde dieses Weihnachtsgebäck ganz ohne Butter und Milch zubereitet.
Die Info steht schon drin
Die Schokomakronen habe ich hinzugefügt. Ob die so gut sind wie die von deiner Mama, weiss ich nicht.
Olli sagt
am 4. Januar 2008 @ 6:38 pm
Zum Glück ist die Plätzchenzeit aber auch wieder vorbei - die lassen sich immer so gerne auf den Hüften nieder..